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St Georg Unternehmensgruppe

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Historisches Badehaus wird zur Bühne des Leipziger Balletts

Für einen Abend – konkret für den 5. Mai 2012 – wurde das historische Badehaus zur Bühne des Leipziger Balletts. 20:00 Uhr hieß es symbolisch „Vorhang“ auf für eine Choreografie des Ballettdirektors und Chefchoreografen Mario Schröder, die er in Zusammenarbeit mit den Tänzern des Leipziger Balletts entwickelt hat.

Foto von Andreas H. Birkgit

Mit der Inszenierung sollten neue Sichtweisen auf Gewohntes aufgezeigt und erlebbar gemacht werden. Ihr lag der Gedanke zugrunde, dass das Badehaus ein traditionsreicher Ort ist, der großzügig und barrierefrei den Kranken Raum für Erholung und Begegnung mit Besuchern bietet, und der für die Tänzer zum Raum der Hindernisse wird. Dieses Spannungsverhältnis, dass die Reihe „Tanz in den Häusern der Stadt“ gesucht und am Standort Eutritzsch des Klinikums gefunden hat, wurde sensibel und professionell umgesetzt.

Der Zuschauer war konfrontiert mit einem Bühnenbild, das mit Nichts außer spinnennetzartig gespannten Schnüren auskam. Und mit blutjungen Tänzern, die in ihren schlichten Kostümen das Motto ausdrucksstark und bewegend umsetzten. Dazu der Raum, der förmlich Atmosphäre atmete.

Insgesamt eine dramatisch anmutende Aufführung, die schließlich heiter und befreit optimistisch endete: Die Schnüre, die Anspannung und Barrieren sichtbar machten, lösten sich schließlich ins Nichts auf.

Zwischen dem Ballett Leipzig und der Unternehmenskommunikation des Klinikums wurden im Ergebnis dieser gelungenen Veranstaltung weitere Projekte in Aussicht gestellt. Angedacht sind eine vergleichbare Veranstaltung für Patienten sowie eine gemeinsame Ausstellung.

 


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